Energie an der Strombörse beziehen: So funktioniert der Handel mit Strom

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Der Energiemarkt verändert sich jeden Tag – vor allem durch neue Rahmenbedingungen, Trends und Regulierungen. Nirgendwo ist das so ablesbar wie an den Preisschwankungen der , dem Marktplatz für elektrische Energie. Aber was genau wird dort eigentlich gehandelt? Gibt es eine in Deutschland? Und woraus setzen sich die Preise zusammen?

Die Strombörse als Markt für Strom funktioniert ähnlich wie die Wertpapierbörse: Sie stellt einen öffentlich zugänglichen Marktplatz für elektrische Energie dar, an dem nach gesetzlich vorgegebenen Regeln Stromhandel betrieben werden kann. Im Zuge der Liberalisierung der europäischen Elektrizitätsmärkte in den 1990er Jahren hat der Stromhandel an Bedeutung gewonnen und den Abschluss von Verträgen zu marktüblichen Preisen ermöglicht.

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Strombörsen in Deutschland und Europa

Der Marktplatz für in Deutschland produzierten Strom ist die Energiebörse in Leipzig EEX (European Energy Exchange). Dort wird neben dem in Deutschland produzierten Strom auch Strom aus Österreich, der Schweiz und Frankreich gehandelt. Andere Länder und Regionen haben eigene Strombörsen – etwa die Nord Pool für Skandinavien und das Baltikum. Es gab Überlegungen der EU-Kommission, eine einheitliche europäische Energiebörsezu schaffen. Dies wurde bisher aber nicht umgesetzt.

Handel und Preise an der Börse: Mehr als nur Strom

Die Börsenstrompreiseergeben sich – wie immer in der freien Marktwirtschaft – aus dem Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot. Einfach ausgedrückt: Energieerzeuger bieten ihre eigene Strommenge an der Strombörsezu einem selbst festgelegten Preis an. Je mehr Anbieter zur gleichen Zeit ihren Strom anbieten, desto höher die Konkurrenz und entsprechend niedriger ist der Börsenstrompreis bei gleichbleibender Nachfrage. Doch die EEX bietet mehr als nur Strom: Insgesamt kaufen und verkaufen an der Energiebörse in Leipzigüber 200 Handelsteilnehmer aus über 20 Ländern Strom, Gas, Kohle, Öl, CO2-Emissionszertifikate und andere Handelsprodukte.

Spot- vs. Termingeschäft: Was ist der Unterschied?

Die Produkte, die an der Energiebörsegehandelt werden, unterscheiden sich insbesondere durch den Zeitraum, zu dem der Strom geliefert werden soll. Grundsätzlich gibt es zwei Arten des Stromhandels an der Börse: Das Spot- und das Termingeschäft.

Das Spotgeschäft bezeichnet den kurzfristigen Handel mit Strom. Hier werden Stromlieferungen für den folgenden Tag basierend auf aktuellen Verbrauchsprognosen gehandelt sowie spontan auftretende unvorhergesehene Überschüsse verkauft oder kurzfristige Engpässe ausgeglichen.

Längerfristige Geschäfte finden hingegen auf den Terminmärkten statt. Hier werden künftige Stromkontingente für die nächsten Jahre, Quartale oder Monate zu festen Preisen gehandelt.

Die Börsenstrompreiseauf beiden Märkten (Spot- und Terminmarkt) ändern sich jeweils im Minutentakt. Dadurch kann im fortlaufenden Handel permanent auf neue Informationen wie Wetterprognosen oder Änderungen in der Verfügbarkeit von Kraftwerken reagiert werden.

Börsen-Vorteile ohne Nachteile: Mit Tarifen auf Basis marktaktueller Großhandelspreise

Der direkte Kauf an der Strombörse in Leipzigist für Gewerbekunden sehr aufwendig. Denn der Handel an der Energiebörseerfordert langjährige Expertise: Der eingekaufte Strom muss zum Beispiel auf die Viertelstunde genau abgenommen werden, wie er eingekauft wurde. Ändert sich der Bedarf, müssen Mengen kurzfristig ver- oder hinzugekauft werden. Vieles hängt also vom tagesaktuellenStrompreis an der Börseab. Das birgt große Risiken für Unternehmen, die eigenverantwortlich handeln. Zudem muss unter anderem eine Vielzahl an Zahlungsvoraussetzungen nachgewiesen werden, um für den Handel an den EEX-Märkten zugelassen zu werden. Erst dann darf ein Unternehmen als Börsenteilnehmer an den Märkten der Strombörse EEXhandeln.

Von den Vorteilen marktaktueller Preise können aber auch Unternehmen, die ihren Strom nicht direkt an der Energiebörse, sondern bei Energieversorgern beschaffen, profitieren – wenn sie sich für einen Tarif entscheiden, der auf aktuellen Strompreisen an der Börseberuht. Das bietet zum Beispiel Uniper Direkt: Kunden beziehen ihren Strom nicht nur direkt online, sondern auch auf Basis marktaktueller Großhandelspreise.

Ihren individuellen Preis bei Uniper Direkt können Unternehmen mit dem Gewerbestrom-Vergleichsrechner ganz einfach ermitteln und mit dem Angebot des bestehenden Versorgers vergleichen.So profitieren sie von aktuellen Preisen wie an der Strombörse, ohne sich mit dem Handel selbst mit seinen Risiken, genauen Regeln oder Aufwendungen beschäftigen zu müssen.

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Damit profitieren Kunden aus Gewerbe und Industrie bei Uniper Direktgleich doppelt: Sie beziehen ihre Energie zu Großhandelspreisen – ohne Grundpreis und teure Extras – und können sich gleichzeitig auf die Zuverlässigkeit und langjährige Erfahrung in der praktischen Umsetzung des Geschäfts von Uniper verlassen. Machen Sie den Vergleich und finden Sie heraus, wie viel Sie durch einen Wechsel zu Uniper Direkt sparen können

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